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Akademikerhilfe - Wohnheime für StudentInnen Über uns

Seit knapp 100 Jahren setzen sich unsere MitarbeiterInnen sowie ehrenamtliche Funktionäre dafür ein, Studierenden in ganz Österreich kostengünstigen Wohnraum zu sichern und diesen laufend zu erhalten.

Mission und Zweck der Akademikerhilfe

Der Bedarf
Für gesellschaftlichen Wohlstand und Zusammenhalt braucht es Bildung. Die Hochschulbildung hat dabei die besondere Rolle,  nicht nur für eine exzellente fachliche Ausbildung zu sorgen, sondern junge Menschen auch zu Offenheit, Toleranz, Vernunft und Übernahme von Verantwortung zu führen.

Unsere Überzeugungen
Wir glauben an die Kraft christlicher, katholischer Werte und eine starke Gemeinschaft. Wir verstehen uns als verlässlicher, vertragstreuer, langfristiger Partner der Studierenden und all unserer Partner und Förderer. 
Wirtschaftliches Handeln ermöglicht uns zukunftssichernde Investitionen zu tätigen und den Bedürfnissen unserer Kunden in eine dynamisch sich ändernden Gesellschaft state-of-the-art (als Vorreiter) entsprechen zu können.
Talentierte, engagierte Menschen, denen ein Studium aufgrund fehlender Mittel für Wohnraum verwehrt bliebe, unterstützen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten.

Das Angebot / Unsere Kompetenz
Als Akademikerhilfe unterstützen wir Studierende, ein Studium bestmöglich zu absolvieren. Wir bieten Studierenden in dieser zentralen Lebensphase attraktiven Wohn-, Lern- und Lebensraum zu leistbaren Kosten. Wir bieten den Rahmen für Eigeninitiativen, interdisziplinäre Vernetzung und Gemeinschaft. Im Hintergrund dieses Angebotes steht eine Haltung, die aus dem christlichen, katholischen Glauben erwächst.

Der Verein

Die Akademikerhilfe ist ein gemeinnütziger Verein, dem rund 40 Personen des öffentlichen und kirchlichen Lebens sowie der Wirtschaft angehören. Von diesen Vereinsmitgliedern bilden derzeit 19 den ehrenamtlichen Vorstand, der die Verantwortung in rechtlichen und finanziellen Belangen übernimmt.

Dr. Christian Sonnweber wurde am 28. Juni 2017 zum Obmann der Akademikerhilfe gewählt. Er folgt in dieser ehrenamtlichen Aufgabe Mag. Dipl.-Ing. Roderich Regler nach, der diese Funktion 36 Jahre lang innehatte. Christian Sonnweber ist seit 1990 Vorstandsmitglied der Akademikerhilfe und seit 1998 im Direktorium. Seine Stellvertreter sind Mag. Michael Jungwirth und Mag. Dr. Gerald Scheidl.

Die Aufgabe des Kassiers übernehmen Mag. Dr. Christoph Lehner LL.M und Dipl.-Ing. Georg Feith. Schriftführerin ist Mag. Theresa Philippi, ihr Stellvertreter Mag. Alexander Preyer. 

Alle Direktoriumsmitglieder sind erreichbar über das Generalsekretariat:
Pfeilgasse 3a, 1080 Wien
E-Mail: generalsecretary@akademikerhilfe.at

Die operative Ebene des Vereins leitet Generalsekretär MMag. Bernhard Tschrepitsch, unterstützt von seinen MitarbeiterInnen. Derzeit sind rund 90 Personen ständig bei der Akademikerhilfe angestellt. Viele von ihnen können bereits auf ein langjähriges Dienstverhältnis bei der Akademikerhilfe zurückblicken, da es der Organisation ein Anliegen ist, verlässliche und treue Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.

Die Geschichte der Akademikerhilfe

Am 21. November 1921 wurde die Akademikerhilfe auf Initiative von Prälat Karl Rudolf, Seelsorger an den Wiener Hochschulen, gegründet. Der Verein sollte Aufgaben der Fürsorgeabteilung des Katholisch-Deutschen Akademikerausschusses übernehmen, vor allem die Unterstützung der Studierenden durch Bekleidungsaktionen, Stipendienvergabe und Schaffung von Wohnraum. Bei der Gründungsversammlung war auch der Erzbischof von Wien, Kardinal Piffl, anwesend und übernahm das Protektorat über den Verein. Seit damals ist der Erzbischof von Wien Protektor unseres Vereins.

Die ersten Studentenheimplätze wurden in Klöstern, Instituten oder Privathäusern eingerichtet. Schon 1924 verfügte die Akademikerhilfe über 150 Wohnmöglichkeiten, die überaus gefragt waren. Das erste „eigene“ Studentenheim konnte 1927 eröffnet werden (Wiener Heim), 1932 folgte dann das Heim in der Pfeilgasse 6. 
In den Jahren 1934 bis 1938 fungierte die Akademikerhilfe als Treuhänder für andere Studentenheim¬organisationen. Am 13. März 1938, gleich nach dem sogenannten „Anschluss“ Österreichs an Hitlerdeutschland, erfolgte die Übernahme der Heime durch die NSDAP, im Mai 1939 dann die zwangsweise Auflösung der Akademikerhilfe. 
Nach Kriegsende im Oktober 1945 stellten ehemalige Vereinsmitglieder den Antrag zur Aufhebung der 1939 verfügten Vereinsauflösung, dem auch stattgegeben wurde. Und so konnte am 11. November 1946 wieder eine konstituierende Versammlung des Vereines stattfinden.

Wie in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg versuchte die Akademikerhilfe in den Jahren 1946 bis 1949 die ärgste Not der Studierenden durch Unterbringung in privaten Quartieren, Vermittlung von Nebenbeschäftigungen und Lebensmittel- und Bekleidungsaktionen zu lindern. Schon 1949 verfügte der Verein wieder über knapp 300 Heimplätze in Wien, Graz und Leoben.

Das Angebot an Studentenheimplätzen konnte laufend erweitert werden. Aktuell verwaltet die Akademikerhilfe 4.335 Heimplätze in 35 Heimen in acht österreichischen Städten.