Blutspendetag Pfeilheim

Vergangenen Dienstag fand im Pfeilheim 3a die fünfte Blutspendeaktion seit Sommer 2024 statt. Zahlreiche Bewohner:innen haben fleißig Blut gespendet. Aber auch Passanten von der Straße waren wie immer dabei.

Wo spendet man in einem Wohnheim?

Bereits zum fünften Mal war das Rote Kreuz im Pfeilheim vor Ort, damit die Bewohner:innen ganz einfach die Möglichkeit haben, Blut zu spenden. Gespendet wurde im Roten Salon. Dafür waren sechs Liegen aufgebaut. Gleichzeitig gab es im Erdgeschoss eine Station mit Snacks und Getränken, genauso direkt im Roten Salon.

Roter Salon, Pfeilheim, (c) Akademikerhilfe

Vorbereitungen

Das Rote Kreuz war mit einem Team von insgesamt zwölf Leuten vertreten. Dieses hat gemeinsam aufgebaut und das ganze Equipment ins Heim gebracht. Die ersten Spender:innen konnten ab 14 Uhr vorbeischauen. Was natürlich auch nicht fehlen durfte, war eine Musikbox, aus der den ganzen Nachmittag hinweg Radio lief. Zu Ende war der Tag schließlich um 20 Uhr.

Wer kann kommen?

Spenden kann man bei den Blutspendeaktionen in der Pfeilgasse 3a immer spontan und mit einem vorreservierten Termin. Es ist aber immer genug Platz, um einfach vorbeizuschauen. In der Anmeldung füllt man den medizinischen Fragebogen aus. Weiter geht es zu einer kurzen Vorbesprechung, bei Bedarf ist auch immer ein Arzt vor Ort, der bei besonderen Gründen abklärt, ob man spenden darf oder nicht.

Anmeldung, Pfeilheim

Wie läuft die Spende ab?

Hat man es durch die Vorbesprechungen geschafft, darf man sich schon auf eine Liege legen. Das Team vom Roten Kreuz ist hier sehr bemüht, dass sich jeder wohlfühlt. Nachdem viele Menschen vor der Nadel Angst haben, merkt man sofort, dass hier die meisten Spender:innen wegschauen. Ist dieser Moment überstanden, fängt die Spende an. Eine Spende dauert maximal zehn Minuten, manchmal sogar kürzer.

Schon fertig

Wenn ein halber Liter im Blutbeutel ist, klingt die Blutmischwaage, die davor den Beutel konstant in Bewegung hält. Dann kommt die Nadel raus und die Spender:innen bleiben noch kurz liegen, bevor sie etwas zu Essen und Trinken bekommen. Viele waren schon zuvor Blutspenden, Erstspender liegen meist etwas länger. Für die Bewohner:innen vom Heim ist es jetzt praktisch: Sie können einfach den kurzen Weg in ihr Zimmer gehen.

Was ist davor zu beachten?

Grundsätzlich gilt, dass man vor dem Blutspenden ausreichend Trinken soll, das Rote Kreuz empfiehlt hier mindestens 1,5 Liter. Auch sollte man vor dem Spenden etwas essen. Alle diese Hinweise werden vor dem Blutspenden aber auch von den Mitarbeitenden vom Roten Kreuz kommuniziert und abgefragt.

Warum Blutspenden so wichtig ist

Blutspenden rettet täglich Leben, deshalb ist das Rote Kreuz über jede Spende froh. Alle 90 Sekunden wird in Österreich eine Blutkonserve angehängt. Aktionen wie die Partnerschaft der Akademikerhilfe und dem roten Kreuz helfen dabei, Blutspenden auch für junge Menschen nahbarer zu machen. Sie geben außerdem vor allem Erstspender:innen die Möglichkeit, sich in einer gewohnten Atmosphäre über die Spende zu trauen.

Die nächste Blutspendeaktion findet vermutlich im November statt. Bis dahin kann ich nur jedem empfehlen, sich zu überlegen, vorbeizuschauen. Das Team vom Roten Kreuz ist wirklich nett und freut sich auch schon darüber, wenn man sich ein eigenes Bild vom Spenden macht und sich vor Ort informiert.

Es lohnt sich also, darüber nachzudenken. Bis dahin ist schließlich noch genug Zeit. 

Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal,
Isabella