Geschichte der Akademikerhilfe
Gegründet im Jahre 1921 als katholischer Verein durch Hochschulseelsorger Prälat Dr. Karl Rudolf, konnte die Akademikerhilfe im Laufe der Jahrzehnte ihr Angebot auf 19 Studierendenwohnhäuser in ganz Österreich ausweiten. Derzeit wohnen bei der Akademikerhilfe rd. 3.400 Studierende.
Die nachfolgende Geschichtstafel soll Ihnen einen Überblick über die Geschichte
des Studentenunterstützungsvereins geben.
| 2011 | Wiedereröffnung des "Pfeilheimes" in Wien, Pfeilgasse 4-6. Schließung und Aufgabe des Studentenheimes in Wien 7, Lerchenfelder Straße 1-3 |
| 2010 | Inbetriebnahme des Hauses in Leoben, Gösserstraße 15. |
| 2009 | Inbetriebnahme des Studentenheimes in Graz, Münzgrabenstraße 59. Schließung des Studentenheimes in Wien, Pfeilgasse 4-6, wegen der Generalsanierung. |
| 2008 | Fertigstellung der Generalsanierung des Hauses in Salzburg, Priesterhausgasse 6. |
| 2007 | Anmietung von 12 Heimplätzen im Wiener Priesterseminar in Wien 9, Boltzmanngasse 7. Eröffnung des Hauses in Wien 15, Matthias Schönerer Gasse 11, mit 72 Heimplätzen. |
| 2006 | Bau und Inbetriebnahme des Studentinnen- und Studentenheim in Leoben, Schillerstraße 29, mit 60 Heimplätzen. |
| 1999 | Bau und Inbetriebnahme des Studentinnen- und Studentenheimes in Linz, Pulvermühlstraße 41, mit 200 Heimplätzen. |
| 1997 | Inbetriebnahme des Studentinnen- und Studentenwohnhauses in Wien 20, Handelskai 78-86. |
| Ankauf des Hauses "Schwarzes Rössl" in Salzburg, Priesterhausgasse 6. | |
| 1995 | Fertigstellung der Generalsanierungsarbeiten im Wiener Heim |
| 1993 | Ankauf des Hotels Ibis Innsbruck und Führung als Studentenheim mit 95 Heimplätzen. |
| 1989 | Kauf der Studentenheim Gesellschaft m.b.H. (Studentendorf Klagenfurt). |
| 1986 | Sanierung und Übernahme des Studentenheimes in Wien 18, Starkfriedgasse 15. |
| 1981 | Eröffnung des Hauses in Wien 7, Lerchenfelder Straße 1-3, mit 275 Heimplätzen. |
| 1975 | Fertigstellung des Neubaues in Graz, Untere Schönbrunngasse 7-11, mit 228 Heimplätzen. |
| 1971 | Das Hotel "Schwarzes Rößl" in Salzburg, Priesterhausgasse 6, wird als Studentenheim mit 85 Heimplätzen geführt. |
| 1969 | Aufnahme des Mensabetriebes im Studentenheim in Wien 8, Pfeilgasse 3a. |
| 1969/70 | Das Studentenheim in Wien 18, Michaelerstraße 11, wird als Studentinnenheim geführt. |
| 1968 | Eröffnung des Studentenheimes in Wien 8, Pfeilgasse 1a. Erstmals Aufnahme von Studentinnen. |
| 1967 | Ankauf der bundeseigenen Liegenschaften in Wien 8, Pfeilgasse 4-6. |
| 1965-67 | Etappenweise Inbetriebnahme des Heimes Pfeilgasse 3a mit insgesamt 386 Heimplätzen. |
| 1963 | Großzügige Erweiterung des Studentenheimes in Graz, Elisabethstraße 93, mit nunmehr 379 Heimplätzen. |
| 1957 | Übernahme des Hauses Pfeilgasse 4. |
| 1955 | Freigabe des "Wiener Heimes" durch die Besatzungsmacht. |
| 1952 | Freigabe des Hauses Pfeilgasse 6 durch die Besatzungsmacht. |
| 1949 | Ankauf der Studentenheime in Leoben, Schillerstraße 27, mit 100 Heimplätzen sowie in Graz, Elisabethstraße 93, mit 50 Heimplätzen. Anzahl der Heimplätze 1949: 274. |
| 1948 | Übernahme des früher im Eigentum der Pollak-Rudin'schen Stiftung "Rudolfinum" gestandenen Technikerheimes mit 92 Heimplätzen. |
| 1946-49 | Unterbringung von Studenten in privaten Quartieren. Vermittlung von Nebenbeschäftigungen, Lebensmittel- und Bekleidungsaktionen durch den Verein. |
| 1945-46 | Antrag der ehemaligen Vereinsmitglieder Dipl.-Ing. Mayr, Dr. Kummer, Dr. Donner und Dkfm. Kail zur Aufhebung der seinerzeit verfügten Auflösung des Vereines Akademikerhilfe. Genehmigung dieses Antrages durch die Stadt Wien. Wiederkonstituierung des Vereines. |
| 1945-55 | Inanspruchnahme der Heime durch die russische, dann durch die amerikanische Besatzungsmacht. |
| 1939-45 | Verwendung der "Pfeilheime" als Lazarette der Deutschen Wehrmacht. Das "Wiener Heim" wird Hauptquartier des NS-Studentenbundes. |
| 1939 | Zwangsweise Auflösung der Akademikerhilfe |
| 1938 | Übernahme der Heime durch die NSDAP. |
| 1934-38 | Die Akademikerhilfe fungiert als Treuhänder für weitere Studentenheimorganisationen. |
| 1932 | Fertigstellung eines weiteren Studentenheimneubaues in Wien 8, Pfeilgasse 6, ebenfalls geplant von Prof. Clemens Holzmeister. Anzahl der Heimplätze 1932: 520. |
| 1927 | Errichtung eines Studentenheimes in Wien 18, Michaelerstraße 11, ("Wiener Heim") mit 100 Heimplätzen mit Mitteln des Bundes- Wohn- und Siedlungsfonds nach Plänen von Prof. Clemens Holzmeister. |
| 1924 | Anzahl der Heimplätze: 150. |
| 1923-24 | In den Bundesgebäuden in Wien 9, Sensengasse 2a und 3a, werden Räume für Heimzwecke zur Verfügung gestellt. |
| 1921 | Umwandlung der Fürsorgeabteilung in den Verein Akademikerhilfe. 21. November: Offizielle Gründung des Vereines. |
| 1920 | Vom Piaristenorden kann das Heim in Wien 8, Piaristengasse 45, langfristig gemietet werden. |
| 1918 | Gründung einer Arbeitsgemeinschaft aller katholischen Hochschülervereinigungen Wiens über Initiative von Studentenseelsorger Prälat Dr. Karl Rudolf. Durch die Schaffung einer Fürsorgeabteilung für Hochschüler sollten billige Quartiere bereitgestellt werden. |
