Geschichte der Akademikerhilfe

Gegründet im Jahre 1921 als katholischer Verein durch Hochschulseelsorger Prälat Dr. Karl Rudolf, konnte die Akademikerhilfe im Laufe der Jahrzehnte ihr Angebot auf 27 Studierendenwohnhäuser in ganz Österreich ausweiten. Derzeit wohnen bei der Akademikerhilfe rd. 4.000 Studierende.

Die nachfolgende Geschichtstafel soll Ihnen einen Überblick über die Geschichte
des Studentenunterstützungsvereins geben.

2015 März: Inbetriebnahme der Campus Studios in Wien, Freudplatz 2. Herbst: Inbetriebnahme der Studierendenheime in 1190 Wien, Muthgasse 23, in 1090 Wien, Canisiusgasse 16 (Managementvertrag mit der österr. Provinz der Gesellschaft Jesu) und in 4040 Linz, Peuerbachstraße 28 (Managementvertrag), Erweiterung des Studierendenheimes in 8010 Graz, Münzgrabenstraße 59 (im Eigentum des Stift Admont)
2014 Baubeginn in 1190 Wien, Muthgasse und 1020 Wien, Südportalstraße. Managementvertrag mit Diözese Eisenstadt, Haus der Begegnung. Wiedereröffnung des renovierten Studentenheimes in Leoben, Schillerstraße 27. Übernahme der Führung des Mozartheimes in Klagenfurt mit 149 Plätzen.
2013 Inbetriebnahme des Studentenapartment-Hauses in Leoben, Sauraugasse 2. Beginn der Renovierungsmaßnahmen in Leoben, Schillerstraße 27. Wiedereröffnung des renovierten Studentenheimes in Graz, Elisabethstraße 93. Übernahme des Studentenheimbetriebs Canisianum, Tschurtschenthalerstraße 7, Innsbruck.
2012 Inbetriebnahme des Schülerinnen- und Studentinnenheimes der Ursulinen in Innsbruck, Am Gießen 20.
2011 Wiedereröffnung des "Pfeilheimes" in Wien, Pfeilgasse 4-6. Schließung und Aufgabe des Studentenheimes in Wien 7, Lerchenfelder Straße 1-3.
2010 Inbetriebnahme des Hauses in Leoben, Gösserstraße 15.
2009 Inbetriebnahme des Studentenheimes in Graz, Münzgrabenstraße 59. Schließung des Studentenheimes in Wien, Pfeilgasse 4-6, wegen der Generalsanierung.
2008 Fertigstellung der Generalsanierung des Hauses in Salzburg, Priesterhausgasse 6.
2007 Anmietung von 12 Heimplätzen im Wiener Priesterseminar in Wien 9, Boltzmanngasse 7. Eröffnung des Hauses in Wien 15, Matthias Schönerer Gasse 11, mit 72 Heimplätzen.
2006 Bau und Inbetriebnahme des Studentinnen- und Studentenheim in Leoben, Schillerstraße 29, mit 60 Heimplätzen.
1999 Bau und Inbetriebnahme des Studentinnen- und Studentenheimes in Linz, Pulvermühlstraße 41, mit 200 Heimplätzen.
1997 Inbetriebnahme des Studentinnen- und Studentenwohnhauses in Wien 20, Handelskai 78-86.
Ankauf des Hauses "Schwarzes Rössl" in Salzburg, Priesterhausgasse 6.
1995 Fertigstellung der Generalsanierungsarbeiten im Wiener Heim
1993 Ankauf des Hotels Ibis Innsbruck und Führung als Studentenheim mit 95 Heimplätzen.
1989 Kauf der Studentenheim Gesellschaft m.b.H. (Studentendorf Klagenfurt).
1986 Sanierung und Übernahme des Studentenheimes in Wien 18, Starkfriedgasse 15.
1981 Eröffnung des Hauses in Wien 7, Lerchenfelder Straße 1-3, mit 275 Heimplätzen.
1975 Fertigstellung des Neubaues in Graz, Untere Schönbrunngasse 7-11, mit 228 Heimplätzen.
1971 Das Hotel "Schwarzes Rößl" in Salzburg, Priesterhausgasse 6, wird als Studentenheim mit 85 Heimplätzen geführt.
1969 Aufnahme des Mensabetriebes im Studentenheim in Wien 8, Pfeilgasse 3a.
1969/70 Das Studentenheim in Wien 18, Michaelerstraße 11, wird als Studentinnenheim geführt.
1968 Eröffnung des Studentenheimes in Wien 8, Pfeilgasse 1a. Erstmals Aufnahme von Studentinnen.
1967 Ankauf der bundeseigenen Liegenschaften in Wien 8, Pfeilgasse 4-6.
1965-67 Etappenweise Inbetriebnahme des Heimes Pfeilgasse 3a mit insgesamt 386 Heimplätzen.
1963 Großzügige Erweiterung des Studentenheimes in Graz, Elisabethstraße 93, mit nunmehr 379 Heimplätzen.
1957 Übernahme des Hauses Pfeilgasse 4.
1955 Freigabe des "Wiener Heimes" durch die Besatzungsmacht.
1952 Freigabe des Hauses Pfeilgasse 6 durch die Besatzungsmacht.
1949 Ankauf der Studentenheime in Leoben, Schillerstraße 27, mit 100 Heimplätzen sowie in Graz, Elisabethstraße 93, mit 50 Heimplätzen. Anzahl der Heimplätze 1949: 274.
1948 Übernahme des früher im Eigentum der Pollak-Rudin'schen Stiftung "Rudolfinum" gestandenen Technikerheimes mit 92 Heimplätzen.
1946-49 Unterbringung von Studenten in privaten Quartieren. Vermittlung von Nebenbeschäftigungen, Lebensmittel- und Bekleidungsaktionen durch den Verein.
1945-46 Antrag der ehemaligen Vereinsmitglieder Dipl.-Ing. Mayr, Dr. Kummer, Dr. Donner und Dkfm. Kail zur Aufhebung der seinerzeit verfügten Auflösung des Vereines Akademikerhilfe. Genehmigung dieses Antrages durch die Stadt Wien. Wiederkonstituierung des Vereines.
1945-55 Inanspruchnahme der Heime durch die russische, dann durch die amerikanische Besatzungsmacht.
1939-45 Verwendung der "Pfeilheime" als Lazarette der Deutschen Wehrmacht. Das "Wiener Heim" wird Hauptquartier des NS-Studentenbundes.
1939 Zwangsweise Auflösung der Akademikerhilfe
1938 Übernahme der Heime durch die NSDAP.
1934-38 Die Akademikerhilfe fungiert als Treuhänder für weitere Studentenheimorganisationen.
1932 Fertigstellung eines weiteren Studentenheimneubaues in Wien 8, Pfeilgasse 6, ebenfalls geplant von Prof. Clemens Holzmeister. Anzahl der Heimplätze 1932: 520.
1927 Errichtung eines Studentenheimes in Wien 18, Michaelerstraße 11, ("Wiener Heim") mit 100 Heimplätzen mit Mitteln des Bundes- Wohn- und Siedlungsfonds nach Plänen von Prof. Clemens Holzmeister.
1924 Anzahl der Heimplätze: 150.
1923-24 In den Bundesgebäuden in Wien 9, Sensengasse 2a und 3a, werden Räume für Heimzwecke zur Verfügung gestellt.
1921 Umwandlung der Fürsorgeabteilung in den Verein Akademikerhilfe. 21. November: Offizielle Gründung des Vereines.
1920 Vom Piaristenorden kann das Heim in Wien 8, Piaristengasse 45, langfristig gemietet werden.
1918 Gründung einer Arbeitsgemeinschaft aller katholischen Hochschülervereinigungen Wiens über Initiative von Studentenseelsorger Prälat Dr. Karl Rudolf. Durch die Schaffung einer Fürsorgeabteilung für Hochschüler sollten billige Quartiere bereitgestellt werden.